Kapelle St. Wallburga Langenbrunn
Die St.-Walburga-Kapelle in Langenbrunn, einem malerischen Ortsteil der Gemeinde Beuron im Naturpark Obere Donau, ist ein Kleinod des spätbarocken Baustils. Sie wurde im Jahr 1725 vom Freiherrn Marquard von Ulm errichtet, nachdem dieser im Jahr 1721 die Herrschaft über die Burg Werenwag und das umliegende Gebiet übernommen hatte. Die Kapelle diente vor allem dazu, den Bewohnern von Langenbrunn eine nahegelegene religiöse Stätte für Gottesdienste und Gebete zu bieten.
Architektonisch zeichnet sich die Kapelle durch ihre dreiteilige Fassade aus, die typisch für den ländlichen Barock ist. Das Innere der Kapelle ist schlicht, aber dennoch kunstvoll gestaltet. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Altar, der der heiligen Walburga geweiht ist. Die heilige Walburga, eine Äbtissin des 8. Jahrhunderts, wird traditionell um Schutz vor Krankheiten und Gefahren angerufen und gehört zu den bekanntesten Heiligen der Region.
Im Jahr 2004 wurde die Kapelle umfassend restauriert. Dabei wurden sowohl die Fassade als auch der Innenraum erneuert, sodass die Kapelle heute wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erstrahlt. Die Sanierung erfolgte mit dem Ziel, die historische Substanz zu erhalten und die Kapelle weiterhin als Ort der Andacht und Besinnung zu nutzen.



